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BU-Rechner 2026

Berechnen Sie den Beitrag für Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung — nach Alter, Beruf und gewünschter Absicherung.

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Jahre

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Monatsbeitrag

29,41 €

BU-Rente

1.900,00 €

76 % vom Netto

Kosten-Nutzen

1:65

Beitrag zu Rente

Ihre Absicherung liegt bei 76 % des Nettoeinkommens — ein guter Wert. Je früher Sie abschließen, desto günstiger und einfacher die Gesundheitsprüfung.

Beitragsübersicht

Monatsbeitrag29,41 €
Jahresbeitrag352,92 €
Laufzeit37 Jahre (bis Alter 67)
Gesamtkosten über Laufzeit13.058,00 €
Absicherungsgrad76 % des Nettos
Empfohlene BU-Rente1.900,00 €

Die tatsächlichen Beiträge hängen von Ihrer individuellen Gesundheitsprüfung ab. Dieser Rechner gibt eine Orientierung — für ein verbindliches Angebot empfehlen wir einen unabhängigen Vergleich.

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BU-Beitrag nach Berufsgruppe

Der Beruf ist der größte Einflussfaktor auf den BU-Beitrag. Je höher das Risiko der Berufsunfähigkeit, desto teurer die Versicherung.

BerufsgruppeRisikoca. Beitrag*
Büro / Verwaltung / ITNiedrig40–70 €
Medizin / PflegeMittel55–90 €
SelbstständigeMittel60–100 €
HandwerkErhöht80–140 €
Körperliche ArbeitHoch100–180 €

* Geschätzt für 30 Jahre, 1.500 € BU-Rente, Nichtraucher, bis Alter 67.

Wann gilt man als berufsunfähig?

Eine BU-Versicherung leistet, wenn der Versicherte voraussichtlich für mindestens sechs Monate zu mindestens 50 % außerstande ist, seinen zuletzt ausgeübten Beruf auszuüben — so wie er konkret gestaltet war. Entscheidend ist nicht das abstrakte Berufsbild, sondern die tatsächliche Arbeitsplatz-Realität: Aufgaben, Pensum, körperliche und geistige Belastung. Diese Definition ist deutlich enger als die staatliche Erwerbsminderungsrente, die nur leistet, wenn man auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unter drei Stunden täglich arbeiten kann. Daher reicht die gesetzliche Absicherung in der Regel bei weitem nicht aus.

Die häufigsten BU-Ursachen sind seit Jahren stabil: psychische Erkrankungen (~33 %), Erkrankungen des Bewegungsapparats (~21 %), Krebs (~18 %), Herz-Kreislauf (~9 %), Unfälle (~8 %). Wer sich gegen die häufigsten Ursachen absichern will, sollte den Versicherungsschutz also breit halten — nicht auf reine Unfall-Tarife ausweichen, die nur unter 1 % der realen Fälle abdecken.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Faustregel: Die BU-Rente sollte etwa 70–80 % des aktuellen Nettoeinkommensersetzen. Sie wird bei Auszahlung mit dem Ertragsanteil besteuert (typisch 5–18 % je nach Restlaufzeit), kommt also netto fast voll an. Wer 2.500 € netto verdient, sollte eine BU-Rente zwischen 1.750 € und 2.000 € absichern. Zu niedrig gewählt, deckt sie die Fixkosten nicht; zu hoch gewählt, lehnen Versicherer wegen mangelnder Plausibilität oft ab.

Vertragslaufzeit

Die BU sollte bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter (67) laufen, nicht früher enden. Eine Versicherung, die mit 60 ausläuft, hinterlässt eine sieben Jahre lange Versorgungslücke vor dem Rentenbeginn — gerade in einem Alter, in dem das BU-Risiko statistisch am höchsten ist. Beitragsdynamik (3 % p. a.) und Leistungsdynamik (im Leistungsfall) sind sinnvoll, weil sie den Inflationsschutz sicherstellen.

Antrag: die häufigsten Fallen

Der Antrag ist die kritischste Phase. Wer hier eine Vorerkrankung verschweigt, riskiert im Leistungsfall Anfechtung wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung(§ 19 VVG) — und steht trotz jahrelang gezahlter Beiträge ohne Schutz da. Die wichtigsten Tipps:

  • Patientenakte anfordern bei Hausarzt und Fachärzten der letzten 5–10 Jahre, bevor man den Antrag stellt. Niemand erinnert alle Diagnosen.
  • Risikovoranfrage statt direktem Antrag: Versicherer prüfen anonym, ob ein Antrag angenommen würde, ohne dass eine Ablehnung in der HIS-Datei landet.
  • Konkrete Verweisung ausschließen: Tarif sollte „ohne abstrakte und ohne konkrete Verweisung“ enthalten — sonst kann der Versicherer auf einen anderen Beruf verweisen, den man theoretisch noch ausüben könnte.
  • Nachversicherungsgarantie aufnehmen, um nach Heirat, Geburt, Hauskauf oder Gehaltssprung die BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
  • Frühzeitig abschließen. Junge Akademiker zahlen 30–40 % weniger als Berufstätige Mitte 30. Studierendentarife sichern den Beruf gleich mit ab — auch ohne dass er schon ausgeübt wird.

Häufig gestellte Fragen

Jeder vierte Arbeitnehmer wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen: psychische Erkrankungen (30%), Erkrankungen des Bewegungsapparats (20%) und Krebs (15%). Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt maximal ca. 900 €/Monat — das reicht selten zum Leben.
Empfohlen sind 75-80% des Nettoeinkommens. Bei 2.500 € netto also mindestens 1.875 €. Wichtig: Die BU-Rente muss Miete, Lebenshaltung und laufende Versicherungen abdecken. Lieber etwas mehr als zu wenig.
So früh wie möglich — idealerweise zum Berufsstart. Je jünger und gesünder Sie sind, desto günstiger der Beitrag und desto einfacher die Gesundheitsprüfung. Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Aufschlägen führen. Als Student oder Azubi gibt es spezielle Einsteiger-Tarife.
Für einen 30-jährigen Büroangestellten mit 1.500 € BU-Rente liegt der Monatsbeitrag bei ca. 40-70 €. Handwerker und körperlich Tätige zahlen deutlich mehr (80-150 €+). Raucher zahlen ca. 30-50% Aufschlag. Die Beiträge steigen nicht mit dem Alter — der Einstiegsbeitrag bleibt.
Ja, aber mit Einschränkungen: Die Erwerbsminderungsversicherung zahlt nur bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit (nicht bei Berufsunfähigkeit). Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt bei Verlust bestimmter Fähigkeiten. Die Dread-Disease-Versicherung zahlt bei schweren Erkrankungen eine Einmalzahlung. Keine dieser Alternativen bietet den umfassenden Schutz einer BU.

Orientierungswerte. Echte BU-Beiträge hängen von Ihrer individuellen Gesundheitsprüfung ab. Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Quellen:Berufsgruppen-Risikoeinstufung (Versicherungswirtschaft)

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